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ESXi Spielwiese @ Home 2015

Kürzlich habe ich mein VMWare Home Lab auf neuere Hardware aktualisiert. Ziel war es eine Enterprise Umgebung im Kleinen nachzubauen. Mein erster Gedanke viel auf die gerade neue Generation des Intel NUC. Das Gerät gefällt mir sehr gut, platz- und energiesparend aber was RAM (16GB) und Netzwerk (1×1 GB/s) angeht nicht für mich ausreichend. Deshalb viel die Wahl doch wieder auf einen Eigenbau. Ich wollte es allerdings vermeiden Community Treiber oder Custom Images zu verwenden. Hier mein Erfahrungsbericht:

2015-06-17 20.19.47

Als Gehäuse habe ich mich für einen Silverstone SUGO SG09 entschieden. Ein 23 Liter Gehäuse welches ausreichend Platz für mATX Komponenten, Festplatten etc. bietet. Die Aufteilung des Gehäuses ist sehr innovativ, es bietet eine sehr gute Lüftung und ist sehr leise. Zur Zeit ist das Gehäuse noch relativ leer bietet aber später noch für 4 Festplatten (2×3,5″ und 2x 2,5″) Platz. Also vielleicht  mal ein dritter Host und ein Hyper-Converged System aufbauen mit vSAN, Nutanix oder doch Windows 2016? Mal sehen, im Moment habe ich mich damit noch nicht ausreichend beschäftigt…

http://www.silverstonetek.com/product.php?pid=345&area=de

Das Mainboard sollte mit mindestens 32 GB RAM bestückt werden. Hier viel die Wahl auf das ASUS P9D-MV. Das Board ist mit zwei Intel I210AT Netzwerkkarten bestückt die in der HCL von VMWare sind.

https://www.asus.com/Commercial_Servers_Workstations/P9DMV/

Das Board habe ich mit einem Intel Xeon E3-1246 v3 bestückt. Zwar lässt sich die GPU des Prozessors auf dem Asus Board nicht nutzen aber die interessiert mich ohnehin bei einem ESXi nicht.

Hier war der Preis entscheidend.

Speicher wurde wieder mit der Maximalbestückung von 32 GB RAM gekauft, diesmal von Kingston das KIT KVR16E11K4/32. Dieses wird von Kingston für das Asus Board empfohlen.

Der Hypervisor wurde auf einen 8GB USB Stick installiert welcher im inneren des Gehäuses verschwindet. Das Asus Board hat eine „onboard“ interne USB Buchse.

Die alte QNAP859 habe ich schon vor einer Weile durch eine Synology DS415+ ersetzt. Der Hintergrund war hauptsächlich die Geräuschentwicklung der QNAP. Die Synology bietet zwei Netzwerkkarten für z.B. iSCSI Multipathing oder ein LACP Channel. Ich habe mich zuerst für letzteres: NFS und LACP entschieden bin dann aber doch bei iSCSI und Multipathing gelandet welches etwas bessere Performance geboten hat.

Das Netzwerk habe ich für das Multipathing auf zwei Switche aufgeteilt. Der Primärweg geht über einen Cisco 3560, der Sekundärweg über einen Cisco SLM2008. Auf beiden Geräten sind Jumbo Frames aktiv.

Bevor ich den ESXi installiert habe, habe ich auf dem Mainboard die aktuelle Bios Version installiert. Auf der Asus Homepage heißt es: „BIOS 1001 for P9D-MV released to public 1.Improve compatibility for ESXi 5.5 OS.“

Was auch immer vorher nicht ging ich wollte diese Erfahrung erst gar nicht machen und Improve hört sich ja immer gut an  🙂 Also Bios auf einen USB Stick und per EzFlash aktualisiert.

2015-06-09 18.06.27

    2015-06-17 20.19.30

Die Installation verlief ohne jegliche Probleme alle Netzwerkkarten und SSD´s am SATA Controller wurden sauber von ESXi 5.5 erkannt. Ich habe die Installation mit der aktuellen Version die ich vorher per PowerCLI mit Patches (Build 2718055) versorgt habe durchgeführt. 6.0 folgt dann später mal, dort habe ich bisher noch keine Versuche gestartet….

2015-06-09 17.54.43

Hier nochmal die Teile für die Server in einer Liste:

Gehäuse Silverstone SUGO-SG09
Netzteil Enermax Modular
Mainboard Asus P9D-MV
CPU Intel Xeon E3-1246 v3 Sockel LGA1150
RAM 32 GB Kingston ECC PC12800 KVR16E11K4/32
SSD Samsung 256 GB
Kategorien:VMWare
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